Samstag, 2. April 2011

Die Zeit verfliegt...

Hallo meine Lieben!
Na da habe ich mir aber wieder ganz schön Zeit gelassen mit dem nächsten Eintrag *schäm* ;)
Ich war in der letzten Zeit viel unterwegs, habe viel von Irland gesehen, tolle Momente und Erlebnisse mit wunderebaren Menschen gehabt.  Da blieb nicht soviel Zeit zum schreiben.
Aber jetzt ist Wochenende und ich habe zur Abwechslung mal nichts geplant und kann mich voll und ganz dem schreiben widmen. hihi

Es ist zwar nun schon wieder eine kleine Weile her...hier dennoch ein kleiner Einblick zu meinem On Arrival Training in Dublin :)

Ein On-Arrival Training findet normalerweise so 1-2 Monate statt,nachdem man sein EFD angefangen hat. Gut da bei mir ja eh alles ein wenig anders verlaufen ist, hatte ich meins dann  Mitte Februat gehabt.
Alle Freiwilligen haben sich zunächst in Dublin City getroffen , wo wir dann von einem Privatbus abgeholt und in einen Vorort von Dublin gefahren wurden, in das 'Emmaus Centre'. Und ich muss sagen das die Unterkunft echt toll war. Alles auf dem neuesten Stand, das Essen war super gewesen, jeder hatte sein eigenes Zimmer mit Dusche gehabt. Da haben sie sich echt nicht lumpen lassen.

Insgesamt waren wir nur 8 Freiwillige gewesen. Wir waren 2 aus Deutschland, 1 aus Österreich, 2 aus Spanien, 2 aus Italien und 1 aus Frankreich. Unsere Leiterin war Mieke, sie kommt aus Holland lebt aber schon seit einigen Jahren in Irland.
v.l.: Mieke,Viktor (SP), Anna(SP),Lisa (D), Daniela(IT), Diane(FR), Marc(Ö), Sara(IT), ich
Ablaufplan
Im Großen und Ganzen ist das Training dafür gedacht, andere Freiwillige kennenzulernen, sich auszutauschen, über Fragen und Probleme zu reden. Jeder hat dann auch sein Projekt bzw. das was er hier in Irland macht vorgestellt. Lisa und ich arbeiten beide in einem Waldorfkindergarten, somit haben wir das dann auch gleich zusammen vorgetragen. Marc arbeitet in einem Youthcentre und Anna,Viktor, Diane und Daniela arbeiten zusammen in einem Cheshire Home. Sara wiederum hatte noch gar nicht in ihrem Projekt gearbeitet, da sie erst vor einer Woche in Irland angekommen ist.

Vorallem der 2.Tag war dann schön gewesen. Vormittags sollten wir alle mit unserem Kissen in den Konferenzraum kommen. Wir haben uns auf den Boden gelegt und Mieke hat sozusagen eine geleitet Meditation bzw. Reise mit uns gemacht. Das heißt sie hat mit uns gesprochen und wir sind dann unseren Weg und unsere Reise vom Beginn unseres EFDs bis jetzt nochmal nachempfunden. Das fing damit an,wann wir das erste Mal von dem Europäischen Freiwilligendienst gehört haben (Danke Annika!!!), mit wem wir da gerade zusammen waren, was haben wir gedacht, waren wir skeptisch,begeistert? Wem haben wir dann als erstes von dieser Idee ein Auslandsjahr zu machen erzählt? Was waren die Reaktionen? Wie ging es weiter, wo habe ich mich beworben? Was waren die Antworten? Wann habe ich die Antwort von meinem jetztigen Projekt bekommen? Wie liefen dann die Vorbereitungen für mein Auslandsjahr? Wer hat mich unterstüzt? Dann die letzten Tage vor der Abreise...Abschied von den Freunden und der Familie. Der letzte Abend, dann das Verabschieden am Flugfhafen... Die ersten Eindrücke dann von Irland bei der Ankunft, die erste Woche...
Für mich war das schon ziemlich intensiv und emotional gewesen. Ich musste an meine Familie denken und daran wie sehr sie mich unterstüzt haben bei allem, an meine Geschwister und die Gespräche die mir Mut gemacht haben.(DANKE!!!)An Freunde die mich unterstüzt haben, aber leider auch andere die mich im Stich gelassen haben. An die ganzen Höhen und Tiefen die ich durchlebt habe bis ich endlich in Irland angekommen bin. Aber auch an die Zeit hier in Irland und an die Herausforderungen, die auf mich zu kamen. Auf der Arbeit, den Menschen  mit denen ich zusammen im Haus lebe, aber auch mit mir selbst.Dinge die man vorher noch nie getan hat, Siuationen mit denen man sich auseinadersetzen und welche man bewältigen muss...

Dennoch habe ich es bis jetzt noch nicht bereut diesen Weg gegangen zu sein und ich denke daran wird sich auch nichts ändern...

Weiter im Ablauf... Wir wurden dann in 2 Gruppen eingeteilt, dess es ging nun auf zur Stadtralley :) Wir haben eine Liste mit verschiedenen Aufgaben bekommen, die wir zusammen erledigen sollten.
Unter anderem:
Macht etwas,dass ihr noch nie vorher in eurem Leben getan habt. --> Wir haben uns zu 4. in eine Telefonzelle reingequetscht und uns draußen von jemanden fotografieren lassen.
Sprecht mit einem Fremden und erfahrt etwas aus seinem Leben. --> Wir waren gerade im Trinity College auf der Suche nach dem ältesten Gebäude (war auch eine Aufgabe) und da sahen wir das ein älter Mann auf der Treppe saß und eine Zeitung las. Also dachten wir uns, fragen wir ihn doch mal um Hilfe bei der Aufgabe nach dem ältesten Gebäude... Und aufeinmal kamen wir ins Gespräch und er erzählte uns das er früher in der Politik gearbeitet habe, sich aber jetzt zur Ruhe gesetz hat und am Trinity College Geschichte studiert..Dann hat er von seinen Enkeln erzählt und über die neumodischen Namen heute und noch vieles mehr :) War toll gewesen. Es hat wieder gezeigt wie aufgeschlossen und redseelig die Iren doch sind. Das mag ich hier so. Man kommt so einfach ins Gespräch.

meine Gruppe

Molly Malone
 Ich fand das Training wirklich schön. Viele gute Gespräche. Man hat sich ausgetauscht, neue Leute kennengelertn die man sicherlich nochmal wiedersehen wird. (habe ich mittlerweile auch schon ;) )
Erwartungen und Realität in Irland

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